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Running Tour durchs Silicon Valley

An der amerikanischen Ostküste erleben viele der Global Player in der Tech-Industrie ihren Run up. Wenn die Start Ups mit genug Investorenkapital versorgt sind, setzt das Unternehmenswachstum nicht selten zum Sprint an. In diesem Umfeld durfte ich mit einer deutschen Unternehmensdelegation auf der C-Level Tour Inspiration sammeln.

Nach dem 12h Flug aus Auckland in Neuseeland erreichte ich früh morgens um 6:00 Uhr den Airport in San Francisco. 3 Stunden später war ich schon in Laufschuhen auf dem Weg zur Golden Gate Bride.

10km in 39min machten die Beine locker und den Geist frisch für das Nachmittagsprogramm. Für mich war es das erste Mal in meinem Leben, dass ich, mit Hilfe der Datumsgrenze, in die Vergangenheit geflogen bin. So konnte ich morgens in Neuseeland laufen, 12h fliegen und nochmal am gleichen Morgen in San Francisco die Laufschuhe schnüren. Ein langer Trainingstag der Extraklasse auf zwei Kontinenten. 


Unternehmerisch würde ich den fünftägigen Aufenthalt zwischen imposant und spektakulär einordnen. Unvorstellbar, was IBM mit Watson in Sachen Trainingssteuerung für den Laufsport an Unterstützung bieten kann. Unermesslich, mit welcher Kraft hier Start Ups in wenigen Jahren ganze Branchen weltweit revolutionieren und die Wirtschaft Disruption erfährt. 

Und auf der anderen Seite ist das genau der Alltag im Laufsport. Muster und Strukturen beim Athleten erkennen und dann gezielt diese angreifen und Körper und Geist vor ganz neue Herausforderungen stellen um so auf ein neues Leistungsniveau zu kommen. So funktioniert die Wirtschaft und so entstehen auch oft neue Erfolge auf einem ganz anderen Level. In jedem der Prozesse ist viel Risiko und deshalb zögern Unternehmer, Athleten und Trainer, Dinge massiv zu verändern.


Genau diese Hemmschwelle ist im Silicon Valley extrem niedrig. Hier heißt es MACHEN und genau das macht die Menschen hier wirtschaftlich so erfolgreich, mit allen Vor- und Nachteilen. Diese Denkstruktur ist es, die diesen kleine Flecken Erde von globaler Bedeutung werden lässt. Dieses Strategie ist es, die ich auch für mich als Trainer und Unternehmer mitnehme, neben tolle Bekanntschaften und unvergesslichen Eindrücken von San Francisco. Davon werde ich noch lange zehren und mich immer wieder an den Mut erinnern, Veränderungen sofort anzugehen und zu MACHEN.


In einem Punkt können die Läufer in San Francisco, die ich an der Waterfront getroffen habe, noch etwas von vielen anderen Menschen lernen. Laufen mit Leichtigkeit und mit einem Lächeln. Das bringt nicht nicht nur mehr Spaß, sondern ist auch deutlich gesünder und effektiver. Dafür haben die Amerikaner scheinbar noch keine Lösung gefunden. Macht aber nichts. Da helfen wir gerne von Deutschland aus mit der LaufApp Running Fitness.

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